Oktober 26th, 2008
Tote Blogs
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[Bild:Peter Kaminski (cc)]
Nachdem hier und hier und wahrscheinlich noch an 171 anderen Stellen2 unnötige Artikel über das angebliche Ableben der “Blog(o)sphäre”3 geschrieben werden, drei kurze Statements, die sich eigentlich auch jeder selbst denken könnte:
- Weblogs sind nur eine Technik, Inhalte darzubieten – so wie das ganze sogenannte Web 2.0 nur eine Sammlung von Darstellungstechniken ist; und es dabei eigentlich sehr wenig um Revolution, sondern leider meist um Selbstbeweihräucherung und gegenseitiges Schulterklopfen geht. Überhaupt unterscheiden sich Blogs und die Homepages von früher hauptsächlich darin, dass damals weniger heulenden Teens ihre Probleme aufgeschrieben haben und heute dafür weniger echte Informationen serviert werden.
- Wer wirklich etwas zu sagen hat, schafft sich die technischen Voraussetzungen und hat schon vor dem Web 2.0 tolle Sachen ins Internet gestellt. Wer aber nichts zu sagen hat, weiß inzwischen wenigstens, was CSS ist.
- Das “nächste große Ding” ist immer erst “im Kommen”.
So, genug aufgeregt? Dann weitermachen. Übrigens habe ich auf vielfachen Wunsch hier endlich klickbare Header und Überschriften eingefügt, ich bitte das zu würdigen.


