Archive for the 'Medienwelt' Category

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my love has lost her sun dance smile

Die schönsten Linkempfehlungen kommen oft unerwartet:
Die Dani kann ich leider nicht verlinken, weil sie das Internet eher skeptisch von außen beobachtet. Dafür hat sie den YouTube-Channel von watchlistentell ausgegraben: Englische Indiemusiker mit Handkamera im Freien gefilmt. Allesamt mir unbekannt – aber schöne Lieder in charmanter Optik. Gefilmt wurde laut Myspace-Seite des Projektes mit einer Canon 5D, der 70s-Look im leicht vergilbten Super8-Charm ist aber wohl eher der Nachbearbeitung geschuldet: Gerade beim nachfolgenden Magic Touch der Golden Silvers erwartet man jeden Moment, dass das Straßenkonzert von einem heranrasenden Ford Cortina aufgelöst werden könnte.

It hurts, it kills, it screams

Zu meiner großen Verwunderung musste ich fest­stel­len,
dass ich hier noch gar nichts über Dan Mangan geschrie­ben habe.
Dabei hat mir der Mann doch irgendwie das Jahr 2009 gerettet. Da fiel mir mitten im Examensstress seine Robots EP in die Hände und wenige Wochen später kam dann auch aus Kanada meine bestelltes Exemplar des Albums Nice, Nice, Very Nice! Dan Mangan macht irgendwie auch eines dieser Singer-Songwriter Dinger: Akkustik­gi­tarre, traurige Stimme, lebt in Kaffeehäusern und ist immer schrecklich nett zu allen Leuten, denen er begegnet. Wer ihn schonmal auf dem (übrigens grandiosen) kanadischen Radiosender CBC3 erlebt hat, kann das bestätigen. In Kanada räumt er jedenfalls gerade einen Indie-Award nach dem anderen ab – und damit Ihr hier nicht erst den großen Hype abwarten müsst, wie er gerade bei Mumford & Sons stattfindet, schon mal ein Video mit einer Unplugged­dar­bietung von Dan. Sold findet sich auch auf dem aktuellen Album,  aber schon diese Akkustik­fassung wird so charmant vorgetragen, dass Ihr sie Euch unbedingt anhören solltet.

Give us some Blur and some Cure und some Wannadies!

Bald kommt ein neues Divine-Comedy-Album
und deshalb tauchte heute schon die neue Single im Netz auf: At the indie disco.
Das Video ist eine Verbeugung vor den Größen der späten 80er und frühen 90er: Morrissey, Blur, New Order, Die Pixies, Radiohead, … Der Song selbst klingt leider etwas unver­bindlich, ähnlich wie der gerade be­gonnene Frühling: Nicht warm nicht kalt und wir erwarten uns alle noch mehr vom Rest. Die Single kommt am 23. Mai in den Handel, das dazugehörige Album Bang goes the Knighthood erscheint am 31. Mai auf Hannons eingenem Label Divine Comedy Records – und ich freue mich schon riesig drauf! Jetzt aber das Video:

(Direkt Indie Disco)

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