Archive for the 'Digitales' Category

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Pidgin in Version 2.7.2 & AIM Login-Probleme

Seit gestern Nacht kann ich mich mit Pidgin nicht mehr bei AIM einloggen.

Jeder Verbindungsversuch wird mit der Meldung "Received unexpected response from https://api.oscar.aol.com/aim/startOSCARSession: Request Timeout" quittiert.

Jetzt ist es so, dass Pidgin in den letzten Jahren grob geschätzt 75% seiner Coolness eingebüßt hat: Releases kommen nur noch selten, werden dann auch nicht im RSS-Feed angekündigt und Feature-Vorschläge oder Bug-Meldungen werden mit einer verbalen Härte niedergebügelt, wie man sie sonst nur aus nordasiatischen Diktaturen kennt. Dass die Optik des Programms immer noch auf dem Stand von 2005 verharrt, will ich niemandem vorwerfen, immerhin höre ich meine Musik ja auch mit foobar2000.

Ein Blick auf Pidgin.im bestätigt meine Vermutung:
2.7.2 kam vor ein paar Tagen heraus. Keine Ankündigung im Newsfeed, sehr lakonisches Changelog. Installiert – ändert nichts am Problem. Also tiefer in die Trickkiste gegriffen: Die schon früher erwähnten Nightly-Builds – also automatisch aus dem aktuellen Programmiercode erzeugten und daher mit Vorsicht zu genießenden Vorabversionenen – von Geddeth.dk sind inzwischen zu achton.net umgezogen.  Die dort aktuellste Fassung weist die Versionnummer 2.7.3 auf, löst aber mein Problem nicht.
Einen Workaround habe ich in den Settings gefunden:
Entfernt man in den Account-Einstellungen im zweiten Karteireiter Advanced das Häkchen bei der zweiten Checkbox Use clientLogin, verstehen sich Pidgin und AIM wieder.
Kurze Recherche im Netz, hat leider nicht offenbart, was sich durch diesen Änderung bei der Kommunikation ändert, wahrscheinlich nur irgendwelche Anmeldekommandos – da ich wenig von nicht-nachvollzogenen Voodoolösungen halte, übernehme ich keine Verantwortung dafür, wenn Eure Passwörter jetzt möglicherweise im Klartext durch’s Netz geblasen werden oder ähnliche Kalamitäten vorfallen.

Wann und ob sich die Leute vom Pidgin-Team darum kümmern, kann ich leider nicht prophezeien, ich denke aber, dass es wieder auf sich warten lassen wird..

Firefox mit Skype-Erweiterung zickt bei Facebook und Google Reader

Seit

ein paar Tagen war es mir nicht mehr möglich unter Windows mit Firefox 3.5.21, javascriptlastige Webseiten wie Facebook oder Googles Reader zu benutzen. Die Webanwendungen reagierten (wenn überhaupt) nur sehr zäh, manchmal fror sogar Firefox komplett ein.

Nach dem schrittweisen Deaktivieren aller Firefox-Erweiterungen habe ich inzwischen den Schuldigen ausgemacht: Das Plugin von Skype stört auf irgendeine Weise die Verarbeitung von Javascriptcode.

Da ich persönlich noch nie den großen Sinn im Skype-Plugin gesehen2 habe, hier eine kurze bebilderte Anleitung, wie man es unter Windows abschaltet:

KURZANLEITUNG:

Skype Kill: Menüauswahl

1. In der Wortleiste Unter “Extras” den Menüpunkt “Add-ons” auswählen.

Skype Kill: Erweiterung Deaktivieren

2. In der Kopfleiste “Erweiterungen” auswählen. Im unteren Teil des Fensters werden alle installierten Erweiterungen aufgelistet. Hier die “Skype Extension for Firefox” auswählen und auf “Deaktivieren” klicken.

Skype Kill: Neustart

3. Im oberen Teil des Fensters erscheint ein Informationsbalken, der darauf hinweist, dass die Änderungen erst nach einem Neustart von Firefox wirksam werden. Auf den entsprechenden Button klicken, um Firefox neu zu starten.

  1. Möglicherweise besteht das Problem auch mit anderen Versionen, da ich aber generell nur dazu raten kann, die aktuellste Version zu benutzen, habe ich das jetzt nicht weiter überprüft.
  2. abgesehen von der automatischen Markierung und Verlinkung von Telefonnummern, scheint es nicht viel zu leisten.

If you wrote in Twitter “I’m talking to Peter in the pub.” – then everyone would know .. and act accordingly

Viele

erinnern sich sicherlich noch an das Interview mit dem Investmentbanker George Parr des Komikerduos John Bird und John Fortune, das im Rahmen der Finanzkrise in einigen Blogs verlinkt wurde.

Die beiden alten Herren haben inzwischen nachgelegt: Im Rahmen des dreiteiligen Krisenspecials “The last show before the recovery” (zusammen mit Rory Bremner) nehmen sie sich der Medienhypes der letzten Monate an: Zwei Rentner plaudern in einem Pub über Blogs, Twitter, den Überwachungsstaat und finanziell lohnenswerte Promibeerdigungen – und zeigen dabei mehr Sachverstand, als man Kabarettisten jenseits der 70 bei solchen Themen allgemein zutraut.

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