Archive for the 'Das Schreiben der Anderen' Category

« Previous Entries

Tote Blogs

<

p style=”text-align: right;”> [Bild:Peter Kaminski (cc)]

Nachdem hier und hier und wahrscheinlich noch an 171 anderen Stellen2 unnötige Artikel über das angebliche Ableben der “Blog(o)sphäre”3 geschrieben werden, drei kurze Statements, die sich eigentlich auch jeder selbst denken könnte:

  1. Weblogs sind nur eine Technik, Inhalte darzubieten – so wie das ganze sogenannte Web 2.0 nur eine Sammlung von Darstellungstechniken ist; und es dabei eigentlich sehr wenig um Revolution, sondern leider meist um Selbstbeweihräucherung und gegenseitiges Schulterklopfen geht. Überhaupt unterscheiden sich Blogs und die Homepages von früher hauptsächlich darin, dass damals weniger heulenden Teens ihre Probleme aufgeschrieben haben und heute dafür weniger echte Informationen serviert werden.
  2. Wer wirklich etwas zu sagen hat, schafft sich die technischen Voraussetzungen und hat schon vor dem Web 2.0 tolle Sachen ins Internet gestellt. Wer aber nichts zu sagen hat, weiß inzwischen wenigstens, was CSS ist.
  3. Das “nächste große Ding” ist immer erst “im Kommen”.

So, genug aufgeregt? Dann weitermachen. Übrigens habe ich auf vielfachen Wunsch hier endlich klickbare Header und Überschriften eingefügt, ich bitte das zu würdigen.

  1. “There are 17 people in London who matter.” – wer hat’s gesagt?
  2. Hier bekommt man wenigstens ein Video mit Hugh Laurie zu sehen.
  3. Ein Ausdruck, der direkt hinter “Bloggersdorf” auf der Liste der Wörter steht, die auf dieser Seite nie wieder erscheinen sollen.

Rechtliche Probleme bei Kommentarbenachrichtigungen

<

p style=”text-align: right;”>Ebenso bedrohlich: Französischer Jura [bild:myoakforest (cc)]

Diese unglaublich praktische und von mir so gut wie nie genutzte Möglichkeit, mit Subscribe to Comments über neue Kommentare in Blogs per Email zu erfahren, kann für den Seitenbetreiber rechtliche Folgen haben.  Jan Tißler vom Upload-Magazin berichtete vorgestern, wegen eben dieser Komfortfunktion abgemahnt worden zu sein.

Unbestellte Emails (gerade, aber nicht zwingend, von gewerblichen Anbietern) können abmahnfähig sein. Wie das genau funktioniert, hat

Rupert Everett im FAZ-Interview

Wenn alles so gut läuft wie bisher, verbringe ich meinen Lebensabend als Steuerflüchtling am Zürichsee – in einer traumhaften Villa mit knackigen brasilianischen Strichjungen.

In der FAZ vom Samstag fand sich ein sehr kurzweiliges Interview mit Rupert Everett, wohl anlässlich des gerade in Deutschland gestarteten “Die Girls von St. Trinian” (den ich ja – entgegen seiner mageren IMDB-Wertung von momentan 5.6 – recht unterhaltsam fand).

Netterweise wurde der Artikel schon ins Onlineangebot der Frankfurter Allgemeinen übernommen, so dass sich jeder selbst davon überzeugen kann, dass es mit Everett tatsächlich einen Menschen auf dieser Welt gibt, der die Uckermark toll findet.

[Link zum Interview]

« Previous Entries