« umgotteswillen: Tee!

If only I had an enemy bigger than my apathy I could have won.

Herbst

[Bild:DigitalArt2|CC]

Dass der Herbst angekommen ist und langsam seine dunkle Seite zeigt, lässt sich inzwischen selbst in sommerlicher Bekleidung nurmehr fröstelnd wegleugnen. Der regensburger Himmel ist klassisch eingetrübt ein grauer Hintergrund, vor dem sich der Betonneubau auf der anderen Straßenseite kaum mehr abhebt. Es ist also an der Zeit nicht nur die warmen Sachen, sondern auch die passende Musik für feuchtkalte Tage aus dem Schrank zu holen, um zumindest das Gemüt ein wenig aufzuwärmen.

Und das machen die Londoner Mumford & Sons ganz ausgezeichnet auf ihrem an Balthasars Lied aus Shakespeares Viel Lärm um Nichts angelehnten Album Sigh no more (Amazon Partner Link). Ruhige, warmklingende Folksongs, aufgepeppt mit lärmendem Banjo, dazu die Stimme von Marcus Mumford bei der irgendwie auch immer etwas Michael Stipe mitschwingt.

Manche vergleichen sie in ihren Huldigungen mit den Fleet Foxes – aber das wäre falsch. Denn Mumford & Sons haben viel mehr zu bieten: Mehr Rhythmus, mehr Spaß am Instrument, mehr Pathos – vielleicht sogar ein wenig mehr Kitsch. Als Hörbeispiel sei hier die Single Little Lion Man verlinkt:

Am meisten begeistert mich aber immer noch der Song The Cave, der sich auf der MySpace-Seite der Band findet. Das Album ist bei Island Records erschienen.

[Mumford & Sons Website]
[Mumford & Sons Myspace]
[Little Lion Man bei Youtube]
[Sigh no more bei Amazon (Partnerlink)]

Comments

Post a comment