Archive for Juli, 2008

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John Bird und John Fortune erklären die Immobilienkrise

John Bird kennen manche ja vielleicht aus der britischen Radio- und Fernsehserie Absolute Power. Wesentlich unbekannter ist die Satiresendung “Bremner Bird & Fortune”, in der John Bird und John Fortune zusammen regelmäßige Fakeinterviews zu aktuellen politischen Themen führen. Hier spricht “George Parr” zur Immobilienkrise:


(Direkt Subprimecrisis)

Weitere Videos finden sich bei thedarkerside.to

Dawkins und Al-Jazeera

Richard Dawkins hat bei Al-Jazeera ein Interview gegeben. Auch wenn man hier einen Lynchmob erwarten würde, läuft das alles recht relaxt ab.


Direkt Dawkins

Die englische Ausgabe von Al-Jazeera überrascht mich sowieso immer wieder mit interessantem Content. Wer, wie wohl die meisten, den Sender nicht empfangen kann, sollte sich mal den Webfernsehplayer Zattoo ansehen, dort ist er in so-la-la-Qualität frei empfangbar.

(via: Spreeblick | Richard Dawkins)

Horrible Mirror: Webmusical gegen Kohle

Der Spiegel hat so ziemlich als letzter Dr. Horrible entdeckt:

In dem Dreiakter, der freihändig zwischen Dialogen und Gesängen wechselt, ringt der schmalbrüstige Möchtegern-Superheld Dr. Horrible (Neil Patrick Harris) darum, seinen aufgeblasenen Rivalen Captain Hammer (Nathan Fillion) auszuschalten und damit das Herz der Waschsalon-Elfe Penny (Felicia May) zu gewinnen. Doch Horribles Plan geht nach hinten los, und Penny glaubt in Captain Hammer ihren Retter zu erkennen, was die Dinge nur noch zielstrebiger dem Abgrund zutreibt.

Anscheinend existiert irgendwo da draußen eine Alternative Storyline, die mir entgangen ist. Oder der Autor dieser Inhaltsangabe hat nur fremde Rezensionen zusammengefasst. Vertrauen in kompetente Recherche schafft soetwas jedenfalls nicht, denn dieser Absatz schrammt am Musicalgeschehen vorbei, was sich auch nicht durch ständiges Namedropping im Verlauf des Textes wieder gutmachen lässt.

Persönlich fand ich Dr. Horrible ja eher mau. Wenig Witz, viel Gesang. Vielleicht muss man sich mehr mit Musicals auseinandersetzen, um darüber herzhaft lachen zu können. Als Gratishappen zwischendurch taugte es allemal.

Achja, Kohle:
Spiegel-Online überschlägt sich jedenfalls voller Lob. Und so geht fast unter (bzw. klickt man vorher weg), dass der ursprünglich kostenfrei verfügbare Dreiteiler jetzt bei iTunes verscherbelt wird und auf der Seite nur noch ein Trailer bereitsteht. Das ist ein großes “Ätsch! Zu spät!” an die Spiegel-Leser und grenzt, wenn man genauer darüber nachdenkt, an Schleichwerbung für iTunes.

Für ein Gratisprojekt war ‘Horrible’ OK; Geld zahlen würde ich dafür nicht. Und wer sich die Sache direkt ansehen will – hier noch der Link zum fürchterlichen Doktor: Horrible

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