If only I had an enemy bigger than my apathy I could have won.

Herbst

[Bild:DigitalArt2|CC]

Dass der Herbst angekommen ist und langsam seine dunkle Seite zeigt, lässt sich inzwischen selbst in sommerlicher Bekleidung nurmehr fröstelnd wegleugnen. Der regensburger Himmel ist klassisch eingetrübt ein grauer Hintergrund, vor dem sich der Betonneubau auf der anderen Straßenseite kaum mehr abhebt. Es ist also an der Zeit nicht nur die warmen Sachen, sondern auch die passende Musik für feuchtkalte Tage aus dem Schrank zu holen, um zumindest das Gemüt ein wenig aufzuwärmen.

Und das machen die Londoner Mumford & Sons ganz ausgezeichnet auf ihrem an Balthasars Lied aus Shakespeares Viel Lärm um Nichts angelehnten Album Sigh no more (Amazon Partner Link). Ruhige, warmklingende Folksongs, aufgepeppt mit lärmendem Banjo, dazu die Stimme von Marcus Mumford bei der irgendwie auch immer etwas Michael Stipe mitschwingt.

Manche vergleichen sie in ihren Huldigungen mit den Fleet Foxes – aber das wäre falsch. Denn Mumford & Sons haben viel mehr zu bieten: Mehr Rhythmus, mehr Spaß am Instrument, mehr Pathos – vielleicht sogar ein wenig mehr Kitsch. Als Hörbeispiel sei hier die Single Little Lion Man verlinkt:

Am meisten begeistert mich aber immer noch der Song The Cave, der sich auf der MySpace-Seite der Band findet. Das Album ist bei Island Records erschienen.

[Mumford & Sons Website]
[Mumford & Sons Myspace]
[Little Lion Man bei Youtube]
[Sigh no more bei Amazon (Partnerlink)]

umgotteswillen: Tee!

Jetzt wo die Tage wieder länger, kälter, feuchter und verschnupfter werden, muss ich Euch auf diesen Videoclip von Kula Shaker hinweisen.  Also schnell eine Tasse Lapsang Souchong aufbrühen und auf Play drücken, denn wenn George Orwell in einem pythonesken Musikvideo zur Mithilfe aufruft, ist das mehr als ein Befehl!

[Direkt Gegen den Kaffeefaschismus]

Firefox mit Skype-Erweiterung zickt bei Facebook und Google Reader

Seit

ein paar Tagen war es mir nicht mehr möglich unter Windows mit Firefox 3.5.21, javascriptlastige Webseiten wie Facebook oder Googles Reader zu benutzen. Die Webanwendungen reagierten (wenn überhaupt) nur sehr zäh, manchmal fror sogar Firefox komplett ein.

Nach dem schrittweisen Deaktivieren aller Firefox-Erweiterungen habe ich inzwischen den Schuldigen ausgemacht: Das Plugin von Skype stört auf irgendeine Weise die Verarbeitung von Javascriptcode.

Da ich persönlich noch nie den großen Sinn im Skype-Plugin gesehen2 habe, hier eine kurze bebilderte Anleitung, wie man es unter Windows abschaltet:

KURZANLEITUNG:

Skype Kill: Menüauswahl

1. In der Wortleiste Unter “Extras” den Menüpunkt “Add-ons” auswählen.

Skype Kill: Erweiterung Deaktivieren

2. In der Kopfleiste “Erweiterungen” auswählen. Im unteren Teil des Fensters werden alle installierten Erweiterungen aufgelistet. Hier die “Skype Extension for Firefox” auswählen und auf “Deaktivieren” klicken.

Skype Kill: Neustart

3. Im oberen Teil des Fensters erscheint ein Informationsbalken, der darauf hinweist, dass die Änderungen erst nach einem Neustart von Firefox wirksam werden. Auf den entsprechenden Button klicken, um Firefox neu zu starten.

  1. Möglicherweise besteht das Problem auch mit anderen Versionen, da ich aber generell nur dazu raten kann, die aktuellste Version zu benutzen, habe ich das jetzt nicht weiter überprüft.
  2. abgesehen von der automatischen Markierung und Verlinkung von Telefonnummern, scheint es nicht viel zu leisten.

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